Was Jugendliche wirklich wollen: ESIC beim Deutschen Suchtkongress 2026

Beim Deutschen Suchtkongress 2026 in Hamburg präsentierte sich das ESIC-Projekt im Symposium „Cannabisprävention auf Höhe der Zeit“ einem interessierten Publikum. Veronika Möller und Nell Hillie stellten dabei in ihrem Vortrag „Cannabisprävention aus Jugendsicht: Was Jugendliche wirklich wollen“ zentrale Ergebnisse aus neun Fokusgruppen mit Jugendlichen vor.

Dabei wurde deutlich, welche Erfahrungen junge Menschen mit Cannabisprävention haben und was sie sich eigentlich von Cannabisprävention wünschen. Im Mittelpunkt stand dabei eine klare Botschaft: Jugendliche wünschen sich eine Kommunikation auf Augenhöhe, glaubwürdige und lebensnahe Inhalte sowie Raum für offenen Austausch. Moralisierende oder dramatisierende Ansätze werden hingegen als wenig anschlussfähig erlebt.

Das Symposium bot den idealen Rahmen, um Forschung und Praxis zu verbinden: für evidenzbasierte Kommunikation, Netzwerkpflege und vor allem für eine partizipative Einbindung jugendlicher Perspektiven.
Die Ergebnisse geben einen klaren Impuls für die Zukunft: Cannabisprävention muss näher an der Lebenswelt Jugendlicher ansetzen, dialogorientiert arbeiten und ihre Perspektiven ernst nehmen.

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